Kleine Geschichte

Auf der stiefelförmigen Halbinsel Italien ist Geschichte noch überall zum Greifen nah. Mit der größten Konzentration an Kulturschätzen weltweit, insbesondere aus der römischen Epoche und der Renaissance, die in der Toskana ihren Ursprung hatte, gibt es unglaublich viel zu sehen und zu entdecken. Alle Wege führen nach Rom und das ist nicht nur ein Spruch. Hier begann die Geschichte des Römischen Reiches. Unserer Meinung nach sollten Sie Rom mit ihren historischen Kirchen, römischen Ruinen und kilometerlangen unterirdischen Grabanlagen wenigstens einmal im Leben gesehen haben. Von Rom aus haben die Römer ihre Herrschaft ausgedehnt, bis über die Landesgrenzen Italiens hinaus. Auf dem Höhepunkt der Machtentfaltung reichte das Kaiserreich von England bis nach Nordafrika und vom Atlantik bis zum Nahen Osten. Die Römer waren fanatische Bauherren und so können Sie überall in Europa die Überreste ihrer Kultur sehen: Straßen, Brücken, Aquädukte. Mit dem Untergang des Römischen Reiches endete die Glanzzeit Italiens. Ein Krieg folgte dem anderen. Wegen der zahlreichen Einzelstaaten herrschte Zerrissenheit im Land. Der Vatikan wurde unter Mussolini ein eigener Staat und ist es bis heute geblieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Italien zu einer Republik vereinigt. Seitdem ist Italien wieder ein vereinigtes Land, obwohl es auch heutzutage noch eine dünne Trennlinie zwischen Nord- und Süditalien zu geben scheint.

Sprache und Kultur

Italienisch hat sich als Sprache aus dem Latein entwickelt. Beide Sprachen gehören zu den romanischen Sprachen. Andere romanische Sprachen sind zum Beispiel Spanisch, Portugiesisch, Katalanisch und Rumänisch. Von diesen Sprachen ist Italienisch dem Latein noch am ähnlichsten. Das Standard-Italienisch basiert auf dem Italienischen, wie es in der Toskana gesprochen wird. Natürlich gibt es dabei auch Dialekte wie Venetisch, Neapolitanisch und Sardisch.

An den meisten Orten, insbesondere in Hotels und Restaurants, spricht man auch Englisch. Und wenn nicht, können Sie sich auch mit Händen und Füßen und einem Taschenwörterbuch verständigen.

Zusammengewürfeltes

Straßennetz

Die Hauptstraßen sind alle asphaltiert und gut zu befahren. In ländlichen Regionen und den etwas abgelegenen Gebieten sind auch weniger gute Wege zu finden. Generell ist aber das Netz ausgebaut und gut zu befahren. Auf den Autostrade – den Autobahnen – muss eine Maut bezahlt werden.

Strom

Durch die Stromnetze fließt 220 V. Ihre Kamera, Rasierer und andere Geräte können Sie ohne Adapter anschließen, da in Italien die gleichen 2-Pol-Steckdosen genutzt werden.

Internet

Ist in der heutigen Zeit nicht mehr nur in Internet-Cafés zu finden, sondern auch bei vielen Hotels Standard. In den Städten gibt es auch einige Wifi-Zones. Auf dem Land ist es jedoch auch möglich, mal nicht an die Welt angebunden zu sein.