Impfungen

Sie brauchen für Ihre Reise mit Reisesalz keine besonderen Maßnahmen für Impfungen oder ähnliches.

Sollten Sie kurz vor Abreise noch schnelle Hilfe benötigen sind ärztlichen Dienste auf den Flughafen tätig. Sollte es Ihnen vor Ort nicht gut gehen, suchen Sie den Rat einen Arztes.

Den reisemedizinischen Infoservice mit viele Ratschlägen und Tipps finden Sie unter www.fit-for-travel.de.

Hautpflege

Nehmen Sie kleine Wunden ernst. Beobachten und desinfizieren Sie diese und kleben Sie tagsüber ein Pflaster drauf. Kratzen Sie Mückenstiche nicht auf.

Schützen Sie Ihre unbedeckte Haut immer mit einer Sonnencreme mit hohem Sonnenschutzfaktor, auch im Winter. Lassen Sie beim Schnorcheln ruhig Ihr T-Shirt und Ihre (kurze) Hose an!

Tragen Sie keine grell gefärbte oder schwarze Kleidung und benutzen Sie kein starkes Parfüm, Deo oder Aftershave, um stechende Mücken auf Distanz zu halten. Wenn Sie schnell Hautirritationen bekommen, ist es am besten, Kleidung aus Baumwolle oder Leinen zu tragen, darin schwitzen Sie nicht so schnell. Sie können sich eventuell nach der morgendlichen Reinigung einpudern, um Ausschlag zu vermeiden.

Waschen oder desinfizieren Sie ihre Hände nach jedem Toilettenbesuch.

Insbesondere in der trockenen Jahreszeit ist es möglich, einen Zeckenbiss zu bekommen. Kontrollieren Sie morgens und abends Ihren Körper, insbesondere die Kniekehlen und Leisten. Wenn Sie eine finden, betäuben Sie das Tier nicht mit Alkohol, sondern benutzen Sie lieber eine Zeckenzange (in deutschen Apotheken erhältlich) oder gehen Sie zu einem Arzt vor Ort. Wenn nach dem Besuch eines Waldgebietes unerklärte (kreisförmige) Blutergüsse auftreten, sollten Sie sich an einen Arzt wenden.

Sonnenstich

Vermeiden Sie einen Sonnenstich, indem Sie einen Hut oder ähnliche Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille tragen. Sorgen Sie dafür, dass Sie immer eine gefüllte Flasche Wasser mithaben, vor allem, wenn Sie in die Natur gehen und nicht schnell Trinkwasser zur Hand haben. Vermuten Sie einen Sonnenstich (bei Schwindelgefühlen oder Kopfschmerzen): Trinken Sie etwas, setzen Sie sich in den Schatten und bleiben Sie (wenn möglich) dort.

Diarrhö (Durchfallerkrankungen)

Veränderung des Rhythmus, Klima und Nahrung (besonders scharfes Essen) können Ihre Verdauung durcheinander bringen. Solange diese Erscheinung ohne weitere Nebenwirkungen auftritt, gönnen Sie sich am besten ein wenig Ruhe und sorgen Sie dafür, dass Sie genug trinken. Sie können eventuell eine ORS-Lösung (Orales Rehydrations-Salz) in Wasser aufgelöst einnehmen, sodass Sie nicht austrocknen. Dies ist besonders für Kinder und ältere Urlauber wichtig. Wenn Sie reisen müssen, können Sie auch Loperamide einnehmen (nicht geeignet für Kinder unter 2 Jahren). Dieses Mittel legt die Peristaltik (natürliche Bewegung der Därme) lahm, so dass es sich so anfühlt, als ob die Diarrhö vorbei wäre. Gebrauchen Sie es aber nur, wenn Sie nicht häufig zur Toilette gehen können, also z.B. wenn Sie reisen müssen. Sollte die Diarrhö länger als zwei Tage anhalten, oder Nebenerscheinungen wie Fieber, Blut im Stuhlgang oder andere Dinge auftreten, nehmen Sie Kontakt auf mit einem Arzt.

Diarrhö vermeiden
Trinken Sie nur Wasser aus abgeschlossenen/versiegelten Flaschen oder Dosen, oder Getränke, die aus gekochtem Wasser zubereitet wurden, wie Tee oder Kaffee. Eiswürfel sind am vertrauenswürdigsten, wenn es runde Kugeln mit Löchern in der Mitte sind. Ein bewährtes Hausmittel gegen Diarrhö ist das Trinken von Cola und Brühe (nicht unbedingt gleichzeitig).

In den Reisesalz-Ländern

Italien

Für Ihre Italienreise brauchen Sie keine speziellen Impfungen. Es ist ein sauberes Land, in dem Sie genau so viel Risiko laufen zu erkranken, wie in Deutschland. Die medizinische Pflege in Italien ist ausgezeichnet. Es gibt überall Apotheken und moderne Krankenhäuser.

Um eine Erkrankung während Ihres Italienurlaubs zu vermeiden, sollten Sie Mineralwasser aus der Flasche trinken und reichlich Sonnenschutz auftragen.

Spanien

Für Ihre Reise nach Spanien brauchen Sie keine besonderen Impfungen. Die Standard-Impfungen werden empfohlen, darunter Tetanus.

Vor Ort können Sie Medikamente in der Apotheke kaufen, die mit einem grünen Kreuz gekennzeichnet ist. Müssen Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, packen Sie zu der ausreichenden Medizin auch den Beipackzettel ein. Im Notfall können Sie sich so leichter einen Ersatz suchen.

Griechenland

Für Ihre Reise nach Griechenland sind spezielle Impfungen oder eine ausführliche Vorsorge nicht nötig. Das Risiko in Griechenland zu erkranken ist nicht größer als in Deutschland.

In Griechenland gibt es eine gute medizinische Versorgung. Nehmen Sie auf Ihre Reise die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) mit. Diese erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse. Mit diesem Nachweis ist die Behandlung in staatlichen Gesundheitszentren kostenlos. Wir empfehlen Ihnen jedoch unabhängig von der gesetzlichen Absicherung für Ihren Aufenthalt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen. Die griechischen Apotheken „Pharmakon“ erkennen Sie an einem grünen Kreuz auf weißen Grund. Weitergehende reisemedizinische Hinweise und Tipps finden Sie unter: http://www.crm.de

Nach der Heimkehr

Wenn Sie nach Ihrer Rückkehr (und das kann unter Umständen Monate später sein) Fieber, Darmkoliken oder andere Beschwerden haben, die Sie nicht mit einer bestimmten Ursache in Verbindung bringen können: Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf und melden Sie wie lange und wo Sie in Italien waren und was Sie dort getan haben.